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Theaterstück nach dem Buch von Axel Hacke für kleine und große Könige ab sechs Jahren





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von tag, Ruhr-Nachrichten, 25. November 1999

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Eines Alltags, als der alltägliche Herr Huber beim alltäglichen Frühstück sitzt, erscheint ein winziger Besucher, der kleine König Dezember. Von dieser denk- und merkwürdigen Begegnung erzählte die Inszenierung des Figurentheaters Gingganz aus Meensen beim 5. Kindertheaterfestival im Musik- und Kulturzentrum Güntherstraße.
Vor allem die kleinen Zuschauer waren fasziniert. "Je kleiner man wird, desto mehr vergisst man, und dann hat man endlich Platz für die schönen Sachen," erklärte der kleine König als Vertreter einer Gegenwelt dem biederen Büromenschen Huber. Groß und mit allen erwachsenen Kompetenzen geboren, würde man zum Lebensende hin immer kleiner und obwohl älter, doch immer jünger.
Michael Staemmler agierte als Schau- und gleichzeitig Puppenspieler, jonglierte zwischen seinen beiden Rollen hin und her. Dadurch entstand eine Spannung, die auch in den ruhigen, nachdenklichen Szenen Bestand hatte. Nichts, auch nicht das reduzierte Bühnenbild, lenkte ab von der Auseinandersetzung zweier Lebenssichtweisen. So ging es kindgerecht quer durch ernste Themen wie Tod und Wiedergeburt und weniger ernste wie der Beobachtung des merkwürdigen Nachbarn, der allerhand mit dem Pudel seiner Frau anstellte.
Die Aufführung orientierte sich an der literarischen Vorlage, dem bekannten Kinderbuch von Axel Hacke, und warb für das Konzept des Kindertheaterfestivals, das dieses Jahr unter dem Motto "Bücher auf die Bühne" läuft. |

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Der kleine König Dezember bekam ganz menschliche Züge

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Puppentheater regte zum Nachdenken an

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 © Figurentheater Gingganz, 2001-2005
Figurentheater Gingganz - Inszenierungen für Kinder und Erwachsene, Straßentheater - gegründet 1984 in Göttingen, fahrendes Theater, umfangreiches Repertoire von Märchen über "Der Kleine König Dezember" und "Oh wie schön ist Panama" bis hin zu Goethes "Faust", "Don Carlos" und "Warten auf Godot".
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