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von sth, Kinzigtaler Nachrichten, 25. September 1999

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Steinau. "Das Spiel beginnt, ihr werdet sehn, Unsinn ist wirklich schön..." Dies konnten die Zuschauer beim Puppenspiel von "Hase und Igel und anderem Unsinn" miterleben.
Puppenspielerin Mechthild Staemmler präsentierte gleich drei Märchen: Hans im Glück, das tapfere Schneiderlein und zum Schluss die Geschichte vom Wettlauf zwischen Hase und Igel.
Hans im Glück kam ganz ohne Puppen ans. Ein überdimensionaler Ohrensessel dafür entpuppte sich als überaus wandlungsfähig. Sein Kopfseitenteil, übrigens sehr beweglich, versehen mit Kordel und Quaste dient als Kuli, die Armlehne als Pferd. Und ein Kissen "verwandelte" sich vom Goldklumpen in Schwein und Gans.
Beim tapferen Schneiderlein wurde flugs die Rückenlehne hochgeklappt und dahinter kam ein kleines Theater mit Kulisse für das Puppenspiel zum Vorschein.
Auch bei Hase und Igel zeigte sich der Requisitensessel als überaus nützlich. Denn in einer der Armlehnen wohnt Familie Igel, in der anderen der Hase, der sich für furchtbar klug hält.
Fesselnde Spiele ließ die Puppenspielerin zu ihren Märchenerzählungen entstehen, die von Helden und Schurken, Tölpeln und Schlauberger handelten. Doch nicht jeder auf den ersten Blick offensichtliche Held oder jeder offensichtliche Tölpel ist auch einer. |

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Ein halbes Königreich mit links

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Multi-Märchen-Show auf einem Riesensessel

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Figurentheater Gingganz - Inszenierungen für Kinder und Erwachsene, Straßentheater - gegründet 1984 in Göttingen, fahrendes Theater, umfangreiches Repertoire von Märchen über "Der Kleine König Dezember" und "Oh wie schön ist Panama" bis hin zu Goethes "Faust", "Don Carlos" und "Warten auf Godot".
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