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nach dem Buch von Janosch





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Einbecker Morgenpost 30.07.2003

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Einbeck. Es rappelte und klopfte im großen Pappkarton, der auf der Bühne stand, und plötzlich öffnete sich der der Deckel und heraus trat der Puppenspieler des Kindertheaters "Gingganz".
Nachdem die Kinder erfahren hatten, dass Tiger und Bär heute zum ersten Mal auf der Bühne stehen, also Premiere feierten, die beiden Tiere aber noch schlafen, versuchten die kleinen Besucher mit "He, kleiner Bär, aufgewacht" diesen aus seinen schönsten Träumen zu reißen. Wenig später präsentierten sich Bär und Tiger auf der Bühne. Der Tiger beklagte sich über starken Hunger und wünschte sich unter anderem Gemüseauflauf mit Erdbeeren. Doch der Bär entschied sich, zum Fluss zu gehen und Fische für seinen Freund zu fangen. Hier traf er auf einen Regenwurm, der mit "Ups, falsche Richtung" auf sich aufmerksam machte. Statt eines Fisches, angelte der Bär eine alte Holzkiste, die die Aufschrift PANAMA trug und nach Bananen roch. Sofort wurde beschlossen: Auf in das Land, in dem es Bananen gibt!
Ein Wegweiser war schnell gebaut, die Tigerente durfte natürlich nicht fehlen. Unterwegs trafen beide auf eine lispelnde Schnecke, über deren Schleimspur sich eine kleine kecke Maus aufregte. Mit Musikbegleitung ging die Reise weiter, und sie trafen auf einen sangesfreudigen Fuchs, der seiner Freundin, der schnatternden Gans, mit "Let’s do it, Baby, bleib hier, I love you, du bist so wunderschön, mein Zuckerschnäuzchen" Komplimente machte.
Nachdem Tiger und Bär "geradeaus und die nächste Ecke links" passiert hatten, trafen sie auf eine Kuh. Der einsetzende Regen ließ Pilze aus dem Boden schießen, so ließ sich der Hunger stillen. Ein echter Bunsenbrenner wurde auf der Bühne in Gang gebracht, und nach dem Rezept "einmal Pilze, einmal Butter, einmal Salz" wurde ein fabelhaftes Essen gezaubert, so dass den Zuschauern ein herrlicher Duft in die Nase stieg. Tiger, Bär und Puppenspieler ließen es sich schmecken.
Das wohl witzigste Treffen war die Begegnung mit dem Hasen Erwin und dem Igel Heinzel, die mit sächsischem Dialekt und Wortwitz glänzten und den Zuschauern sichtlich Freude bereiteten. Bepackt mit Mohrrüben, die sich jedoch selbstständig machten, so dass die Kinder aus dem Publikum beim Beladen helfen mussten, sollte es nach Hause gehen, und Tiger und Bär waren herzlich eingeladen. Erzählt wurde von PANAMA: Dort ist es heiß, und es gibt Bananeneis, im Abendrot gibt's Abendbrot, fein ist aber auch Bananenwein... - die Kinder im Publikum zeigten sich als wahre Profis, so dass sie einstiegen und den Text mitsprachen.
Zuletzt trafen die beiden Tiere auf einen Raben, von dem sie erfuhren, dass es 1.000 Wege in das "Land mit den Bananen" gibt. Mit "Schiff-Ahoi" starteten Tiger und Bär durch. Im Land ihrer Träume angekommen, roch es ganz anders, und zufrieden waren beide Tiere, als sie vereint auf einem roten Sofa saßen.
Das Puppenstück "Oh wie schön ist Panama" begeisterte Groß und Klein und bestach durch großen Einfallsreichtum. Witzige Dialoge und Geschick beim Immitieren von Dialekten ließen bei den Zuschauern, die zahlreich in der Stadtbibliothek in Einbeck erschienen waren, bis zur letzten Minute keine Langeweile aufkommen. Die handgefertigten Puppen und der Puppenspieler erhielten am Ende tosenden Beifall. |

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Bananenbrot im Abendrot

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Da leuchten die Kinderaugen

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Oh wie schön sind Puppen

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 © Figurentheater Gingganz, 2001-2005
Figurentheater Gingganz - Inszenierungen für Kinder und Erwachsene, Straßentheater - gegründet 1984 in Göttingen, fahrendes Theater, umfangreiches Repertoire von Märchen über "Der Kleine König Dezember" und "Oh wie schön ist Panama" bis hin zu Goethes "Faust", "Don Carlos" und "Warten auf Godot".
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